Ski-Club-Uelzen
Testbericht

Testberichte folgender Zeitschriften


11.11.2005 Test Softshelljacken: Die Vielseitigen
Leicht, bequem, winddicht und atmungsaktiv: Moderne Softshelljacken sollen wahre Wunder wirken: Zum Wandern, Klettern oder Skilaufen. Softshelljacken sind ? wie der Name sagt ? weich und aus mehreren Schichten aufgebaut: Ein strapazierfähiger Oberstoff, der Wind und Wetter trotzt und eine isolierende Innenschicht, die den Körper wärmt. Die anschmiegsame Jacke macht jede Bewegung mit. Im Test: 13 Softshelljacken mit und ohne Beschichtung oder Membran. STIFTUNG WAREN online zeigt die besten Modelle.

Kurz und körpernah geschnitten
Softshelljacken sind moderne Funktionsjacken mit körperbetontem Schnitt. Etwas kürzer und enger als normale Funktionsjacken, dabei weich und dehnbar und deshalb ideal für Sport und Wandertouren. Der glatte Oberstoff trotzt Wind und Wetter während die isolierende Innenschicht den Körper wärmt. Ärmelbündchen mit Gummizug, Klettverschluss oder Druckknopf, ein verlängertes Rückenteil und ein verstellbarer Schnürzug im unteren Saum schützen vor eindringender Zugluft. Außerdem wirken einige Jacken gegen Hitzestau: Achselreißverschlüsse und Netztaschen leiten die Körperwärme bei Bedarf nach außen ab. Kurzum, eine Jacke für alle Fälle.

Am besten mit Membran
Die STIFTUNG WAREN hat 13 Softshelljacken untersucht. Acht machten eine gute Figur. Darunter vor allem Jacken mit Membran. Diese zusätzliche Schicht zwischen Innen- und Außenstoff hält den Wind ab und schützt vor Regen. Gute Jacken bleiben trotzdem atmungsaktiv: Die Membran oder Beschichtung lässt Wasserdampf passieren. Der von der Körperwärme verdunstete Schweiß kann durch die Jacke entweichen. Am besten funktioniert das bei den Testsiegern von Löffler und Schöffel. Diese Jacken sind winddicht - gleichzeitig aber sehr atmungsaktiv. Preis für die Testsieger: um 200 Euro.

Wohlig warm oder eher luftig
Ob die Jacke auch gut wärmt, hängt von der Dicke des Materials ab. Je dicker die wärmende Innenschicht, desto wärmer auch die Jacke. Am wärmsten hält die Jack Wolfskin Black Magic: eine dicke Membranjacke für eher gemütliche Naturen. Nachteil: Die dicke Isolierschicht hemmt die “Atmung” der Jacke. Je dicker das wärmende Material, desto schlechter kann dampfförmiger Schweiß entweichen. Wer sich schnell bewegt und wer viel schwitzt, braucht eher eine dünne Jacke. Etwa die North Face Apex 1. Sie ist sehr haltbar, sehr gut imprägniert, aber dünn und dementsprechend kühl.

Funktionswäsche mit System
Alles in allem funktionieren Softshelljacken immer als System mit der entsprechenden Unterbekleidung. Dazu gehört vor allem Funktionsunterwäsche. Sie leitet Körperfeuchtigkeit optimal nach außen. Ein Pullover ist bei Softshelljacken meist überflüssig: Die weiche Jacke kombiniert wärmendes Fleece und schützende Außenhaut. Nur wenn es richtig kalt wird, kommt noch ein Pullover unten drunter. Profis wählen die Jacke passend zum Einsatzgebiet. Die getesteten Modelle eignen sich vor allem für Wintersportler die sich viel bewegen und für die Übergangszeit zwischen Herbst und Winter oder Winter und Frühling. Absolut wasserdicht ist keine Jacke. Grund: Die Nähte der geprüften Jacken sind nicht mit Klebeband versiegelt. Wer tagelang durch Regen zieht, braucht eine Funktionsjacke mit verschweißten Nähten.

Kauf- und Pflegetips Softshelljacken . . .    

 


 11/2005
20.10.2005 Test Langlaufskier: Nordic auch in der Loipe
Anstrengend wie Dauerlauf oder entspannend wie Wandern: Skilanglauf bietet alle Möglichkeiten - für ambitionierte Sportler und für gemütliche Naturen. Voraussetzung sind die richtigen Bretter. Sechs Testläufer gingen für die STIFTUNG WAREN in die Loipe. Mit Langlaufskiern (Wachs und Nowax) und Nordic-Trend-Skiern. Die sind kürzer und etwas breiter als normale Langlaufskier. Der Nordic-Ski ist handlicher, wendiger und leichter zu beherrschen. Vor allem beim Bergaufgehen geben die geschuppten Bretter mehr Halt. Gut für gesundheitsbewusste Hobbyläufer, aber auch für Bummler, die abseits der Loipe Erholung beim Skiwandern suchen. test zeigt die besten Bretter für jeden Typ.

Im Test: 14 Paar Langlaufskier. Wachs- und Nowax-Modelle sowie Nordic-Trend-Skier. Preise: 120 bis 219 Euro.

Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 11/2005 der STIFTUNG WAREN


20.10.2005 Skilanglauf: Tipps für den Kauf
Wer pünktlich in die Skisaison starten will, findet in diesem Heft einen Test von Langlaufskiern.Tipps für die Auswahl der neuen Ausrüstung:

Skityp: Ordnen Sie sich realistisch ein ?
als Anfänger auf Rennskiern verlieren Sie schnell die Lust am Laufen.

Skiauswahl: Die passende Härte der Skier ermittelt der Händler an der Druckverteilungsmaschine. Wenn nicht, hilft der Papiertest: In der Mitte der gleichmäßig belasteten Skier muss sich ein Blatt Papier durchschieben lassen. Beim Abstoßen steht der Läufer mit dem Gewicht auf einem Ski. Dann muss die Abstoßzone greifen.

Schuhe: Sie müssen die Ferse fest umschließen und dürfen auch beim Ausfallschritt keine Druckfalten über den Zehen bilden.

Bindung: Langlaufschuhe werden meist mit Sohlen für das SNS-System, zum Beispiel von Salomon, gefertigt. Sind sie für ein anderes System vorgesehen, muss der Händler passende Bindungen am Ski montieren.

Stöcke: Die Länge sollte beim klassischen Diagonalschritt etwa unter den ausgestreckten Arm passen. Stöcke für Nordic Walking sind zu kurz und eignen sich nicht für Ski-langlauf.

Jacke: Geeignet sind zum Beispiel die winddichten und atmungsaktiven Softshelljacken


24.02.2005 Sonnenschutz: Pistentauglich
Der Traum jedes Skifahrers ist für seine Haut ein Albtraum: glitzernder Schnee und strahlende Sonne. Auch wenn die sich hinter den Wolken versteckt, ist die UV-Strahlung im Hochgebirge viel intensiver als im Tal. Zusätzlich wird sie durch den Schnee reflektiert. Hinzu kommen Kälte und Wind. Was hilft?

Reichhaltige, wasserarme Sonnencremes (Wasser-in-Öl) schützen die Haut am besten vor Sonne, Kälte und Wind. Die fettärmere, stark wasserhaltige Sonnenmilch für den Sommer eignet sich nicht.

Wählen Sie mindestens Lichtschutzfaktor 20. Die Haut ist nach dem langen Winter sonnenentwöhnt und empfindlich.

Auch im März gibt es > besonders beim rasanten Abfahrtslauf < noch extreme Minusgrade. Kälteschutzcremes bewahren die Gesichtshaut vor starkem Wärmeverlust.

Die empfindlichen Lippen durch Pflegestifte mit hohen Lichtschutzfaktoren schützen.


20.01.2005 Skifahren: Gymnastik
Am besten, man beginnt bereits mehrere Wochen vor dem Skifahren mit regelmäßigem Training. Je kürzer die Vorbereitungszeit, desto höher das Verletzungsrisiko, so Peter Schieber von der Techniker-Krankenkasse in Bayern. Wichtig sei Krafttraining mit Beinpresse, Beinbeuger und Beinstrecker sowie dem Rückenstrecker.


22.01.2004 Snowbike: Ski im Sitzen
Skibobs - in den 60er und 70er Jahren populär - tauchen als „Snowbike“ wieder häufiger in Wintersportzentren auf. Trendsetter sausen auf den gefederten Gestängen mit Lenker, Sattel und kurzen Brettern an den Füßen die Pisten hinunter. Snowbikes wiegen nur rund sieben Kilogramm und können so bequem im Lift transportiert werden. Für Einsteiger hat der Westdeutsche Skibob-Verband eine Liste von Schnupperkursen zusammengestellt (Tel./Fax 02 21/34 23 03)


11/2002 Skiträger und Dachboxen
Ladung sichern
Wer mit dem Auto in den Skiurlaub fährt, kann Bretter, Stöcke und Snowboards auf einen Dachträger schnallen oder in eine Dachbox packen. Doch nicht alle Modelle sind sicher - zeigt der Crashtest von STIFTUNG WAREN. Die Dachbox Thule Polar 700 wurde von der Ladung durchschlagen. Auch der Skiträger Atera Nova 4 hält beim Aufprall nur mangelhaft.

Im Test: 9 Ski- und Snowboardträger sowie 8 Dachboxen.
Preise Skiträger: 23 bis 155 Euro.
Preise Dachboxen: 139 bis 420 Euro.
Zusätzlich wird jeweils ein Grundträger benötigt. Preis: etwa 100 Euro
Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 11/2002 der STIFTUNG WAREN




11/2002 Langlaufskier Lust auf die Loipe
Skilanglauf macht Spaß und bringt Kondition. Die Muskeln werden gleichmäßig trainiert, die Gelenke geschont. Langlauf ist ein idealer Sport - auch für Anfänger.
STIFTUNG WAREN online zeigt die besten Bretter für Einsteiger und Könner.
Im Test: 16 Langlaufskier. Preise: 80 bis 170 Euro pro Paar.

Besser mit Wachs
Glatte Langlaufskier müssen gewachst werden, damit sie optimal gleiten. Eine Zeit raubende Arbeit: Heißwachs wird aufgebügelt, nach dem Erkalten abgezogen und von Hand oder mit der Maschine gebürstet und poliert. Profis arbeiten mit verschiedenen Wachsen: je nach Temperatur, Schneetyp und Loipenprofil. Die Pflege kostet schnell 100 Euro und mehr. Einfacher und billiger gehts mit Nowaxmodellen. Ihr Mittelteil besteht aus gefrästen Schuppen. Die sollten zwar ebenfalls gewachst werden. Doch hier reicht ein Gleitwachs aus der Spraydose oder Tube. Das geht einfach und schnell. Preis für eine Spraydose: etwa 10 Euro. Nachteil: Nowaxski laufen deutlich lauter als die glatten Wachsmodelle.

Nowax macht das Rennen
Vor allem sportliche Fahrer schätzen die Laufkultur der glatten Bretter ohne Schuppen. Auch die Testcrew bevorzugte zunächst Wachsski. Am Ende machten dann aber die Nowaxmodelle das Rennen. Auf die Frage, welchen Ski sie sich kaufen würden, entschieden sich alle Testfahrer nach dem Test für Nowaxmodelle. Sie laufen gut und sind einfacher im Handling. Vor allem Anfänger haben mit den Nowaxskiern mehr Spaß. Der Testsieger indes ist ein glatter Wachsski: Der Karhu Feran Cap lief als einziger Ski sehr gut über die Loipe. Kritik gabs aber für seine Verarbeitung: Die Markierungen der Wachszonen verwischen mit der Zeit. Das macht das Wachsen nicht eben leichter.

Anfänger wählen weiche Skier
Der Karhu Feran Cap ist eher für sportliche Fahrer gemacht: Skier mit stärkere Vorspannung und kurzer Abstoßzone erfordern mehr Kraft. Das gilt auch für die Modelle Fischer SL Superlight Crown und Atomic S:6 Classic. Leider geben die Anbieter keine Zielgruppe an. Obwohl es auch für Langlaufskier verschiedene Ski-Klassen gibt, wie L für Learner, A für Allrounder und S für sportliche Läufer. Anfänger brauchen eher weiche Skier mit geringerer Spannung. Gut geeignet sind die beiden Fischer-Modelle NC Cruiser und NC Voyager. Beide Bretter sind etwas breiter und kürzer gebaut. Das macht sie wendiger in tiefem Schnee.
Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 11/2002 der STIFTUNG WAREN





11/2002 Schneeschuhe
Sohlen für tiefen Schnee
Mit sicherem Tritt durch tiefverschneite Landschaft wandern - ohne zu versinken: Schneeschuhe machens möglich. Schon die Ureinwohner Nordamerikas sollen sich Holzschuhe gebastelt haben, um auch im Winter zu jagen. Heute durchstreifen Helfer der Bergwacht mit modernen Schneeschuhen selbst unwegbares Gelände.
Und auch das Wandern mit Schneeschuhen wird immer populärer.

Im Test: 6 Schneeschuhe für Sport und Freizeit. Preise:
102 bis 245 Euro
Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 11/2002 der STIFTUNG WAREN





6/2002 Laufschuhe für Frauen und Männer Nicht für alle gut gelaufen
Gute Laufschuhe stützen den Fuß und dämpfen Stöße.
Sie sind orthopädisch sinnvoll konstruiert, gehen nicht so schnell kaputt und bringen
Spaß am Laufen. 11 von 18 getesteten Modellen erfüllen ihre Aufgabe gut.

Tipp für Frauen: Nike Air Kantara (145 Euro), Saucony Grid Jazz (105 Euro)
und Asics GT-2070 (118 Euro) - Hervorragende Stoßdämpfung und
Druckverteilung plus gute Pronationskontrolle. Der Adidas Supernova Control
(110 Euro) eignet sich vor allem für Läuferinnen, die stark nach innen einknicken
(Überpronation). Alle vier Modelle sind zum Laufen auf hartem Untergrund geeignet.Tipp für Männer: Fila Pantera Plus II (105 Euro) und Nike Air
Kantara (145 Euro). Auch wer stark nach innen einknickt, läuft mit
diesen Schuhen gut. Die beste Dämpfung bietet der Saucony Grid Jazz
(105 Euro): Gut auf Asphalt.Im Test: 18 Paar Laufschuhe - neun für Männer, neun für Frauen. Preise: 105 bis 145 Euro.
Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 06/2002 der STIFTUNG WAREN




05/2002 InlineSkates und Protektoren
Preiswerte Skates haben aufgeholt. Beispiel: Crazy Creek S 1220.
Der billigste gute Skate imTest kostet nur 80 Euro. Kauftipp für preisbewusste Einsteiger.
Favorit der Testläufer waren die Rollerblade-Modelle EVO 08 für 180 Euro und Core 07
für 230 Euro.
Ihr Nachteil: DieSchaftschnallen verschleißen zu schnell.Haltbarkeit nur befriedigend.
Deshalb fahren der Salomon XTR Pulse und der K2 Xcelerate an die Spitze.
Preis: 230 und 220 Euro.
Viel Neues gibt es übrigens nicht: Die Ladenregale sind noch gefüllt mit Modellen der
vergangenen Saison. Schuld ist das schlechte Wetter.
Vorteil: Viele Händler reduzieren die Preise.
Die Vorjahressieger von Salomon, K2 und Rollerblade sind jetzt oft günstig zu haben.


    Skaten ist in: Mehr als zehn Millionen Menschen fahren in ihrer Freizeit
    auf Rollen ab. Inlineskates sind ausgereift: Passform und Tragekomfort
    wurden in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Vor allem
    preiswerte Skates haben aufgeholt. Mit dem Crazy Creek S 1220 fährt
    jetzt ein Billigmodell vorne mit. Preis: 80 Euro. Laufeigenschaften,
    Handhabung und Haltbarkeit: gut. Viel Neues gibt es nicht in der Saison 2002.
    Die Hersteller setzen stärker auf Alu- statt auf Kunststoffschienen.
    Ansonsten gilt: Keine Experimente und keine Innovationen.
    Gute Inlineskates mit 4 Rollen in bekannter Bauform sind angesagt.

    Rollerblade, Salomon und K2 vorn
    Favorit der Testläufer waren die Rollerblade-Modelle EVO 08 für 180 Euro
    und Core 07 für 230 Euro.
    Ihr Nachteil: Die Schaftschnallen verschleißen zu schnell.
    Haltbarkeit nur befriedigend.
    Deshalb fahren der Salomon XTR Pulse und der K2 Xcelerate an die Spitze:
    Das sind Allrounder mit durchweg guten Noten. Preis: 230 und 220 Euro.
    Die Rennmaschine im Test heißt K2 Mod 10. Der schnellste Skate ist gut
    geeignet für sportliche Fahrer auf längeren Touren. Nachteil: Der Mod 10
    hat einen längeren Bremsweg. In Kurven fährt er sich etwas steif. Nichts
    für Anfänger und gemütliche Naturen.

    Bruch bei K2 Synchro
    Von K2 kommt auch der Pechvogel im Test: der K2 Synchro für 150 Euro.
    Gute Laufeigenschaften, sehr gute Handhabung und ein attraktiver
    Preis: Dieser Skate wäre vorne mitgefahren. Doch beim Schlagtest im
    Labor brach die Bremshalterung. Haltbarkeit nur ausreichend. Der Skate
    fiel auf den letzten Platz zurück. Schade.
    Enttäuscht haben auch die Protektoren.
    Handgelenk- Ellenbogen- und Knieschützer sollen Stöße abfangen und vor
    Schürfwunden schützen. Nur zwei von sechs getesteten
    Sets erfüllten die Aufgabe gut: Rollerblade EVO Gear 3 Pack und
    Hudora Biomechanisches Protektorenset. Die anderen Modelle haben
    zuviele Schwachpunkte beim Unfallschutz. Trotzdem gilt: Auch
    ausreichende Protektoren sind besser als gar keine.

    Nur auf dem Gehweg
    Inlineskater dürfen nur auf dem Gehweg fahren. Das hat der
    Bundesgerichtshof BGH im März 2002 entschieden. Auf dem Gehweg
    ist Schrittgeschwindigkeit angesagt. Außerhalb von Ortschaften müssen
    Skater wie Fußgänger auf die linke Fahrbahnseite. Straßen und Radwege
    sind tabu. So ist kein Skate-Sport möglich. Der BGH hat deshalb eine
    gesetzliche Neuregelung gefordert. Bis dahin bleiben dem ambitionierten
    Inlineskater nur private Gelände und eigens eingerichtete Skate-Wege -
    wenn er sich legal bewegen will.
    Im Test: Sechs Protektorensets (Handgelenk-, Ellenbogen- und Knieschützer).
    Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 05/2002 der STIFTUNG WAREN

    Tipps
    Anprobieren.
    Größenangaben sind nur Anhaltspunkte. Probieren Sie die Skates an. Eine gute Passform zeigt sich erst im Stand und bei längerem Rollen. Auf Druckstellen achten. Skates geben nicht nach. Drückt der Schuh bei der Anprobe, drückt er auch später.
    Bequemes Fußbett . Guter Sitz beginnt beim Fußbett: Achten Sie darauf. Mit eingeengten Füßen wird das Skaten zur Qual.
    Hineinschlüpfen. Je leichter Sie in die Skates schlüpfen können, desto besser. Mit dem Hineinzwängen steigtdie Gefahr von Blasen. Ausgelöst durch Falten in der Socke.
    Stützen. Gute Skates stützen den Fuß - schränken seine Beweglichkeit aber nicht ein. Vor allem nach vorn braucht der Fuss etwas Freiheit.
    Damenwahl . Die meisten Inlineskates werden als Damen- und Herrenmodell angeboten. Damenmodelle sind schmaler geschnitten. Sie sind im Leisten und im Schaft auf die Anatomie des weiblichen Fußes angepasst.
    Dämpfung . Weiche Rollen (Härte kleiner 78A) haben mehr Griff. Sie dämpfen Vibrationen. Nachteil: Weiche Rollen kosten Kraft.
    Protektoren . Skaten Sie nicht nicht ohne Protektoren: Handgelenk- Ellenbogen- und Knieschützer. Tragen Sie außerdem einen Helm. Leider sind nur zwei von sechs geprüften Protektoren-Sets gut: Rollerblade EVO Gear 3 Pack und Hudora Biomechanisches Protektorenset. Preis: 43 und 17 Euro.
    Gute Skate- und Fahrradhelme gibts dagegen schon ab 20 Euro.
    Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 05/2002 der STIFTUNG WAREN





3/2002 Wintersport: Gut geschützt auf die Piste
Skifahren auf sonnenbeschienener Piste ist ein Hochgenuss, für die Haut aber vor allem eine Strapaze. Sie muss deshalb vor den aggressiven Strahlen sorgfältig abgeschirmt werden.
Hier einige Tipps zum Sonnenschutz auf der Piste:

UVA- und UVB-Filter.
Das Sonnenschutzmittel soll nicht nur vor UVB-, sondern auch vor UVA-Strahlen schützen.
Lichtschutzfaktor.
Er sollte - je nach individueller Sonnenempfindlichkeit - mindestens 10 betragen.
Rechtzeitig einreiben.
Sonnenschutzprodukte mit chemischen Filtern brauchen etwa eine halbe Stunde, bevor sie richtig wirken.
Fettreiche Sonnencremes.
Sie schützen die Haut bei Wind und Kälte besser als die stark wasserhaltigen Lotionen, die man gern im Sommer benutzt.
Wasserfreie Kälteschutzmittel.
Sie bestehen aus speziellen Fett-Wachs-Gemischen und Pigmenten und schützen die Haut vor zu großem Wärmeverlust.
Besonders zu empfehlen für den rasanten Abfahrtslauf, denn extreme Minusgrade wirken hier schnell auf das Gesicht.
Empfindliche Haut.
Mikropigmente bekommen empfindlicher Haut manchmal besser als chemische Filter.
Lippen.
Pigmenthaltige Stifte oder Salben nicht vergessen.

Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 03/2002 der STIFTUNG WAREN





03/2002 Pulsmessgeräte für den Sport
Pulsmessgeräte Training nach Herz
Pulsmessgeräte sind in. Immer mehr Freizeitsportler trainieren mit dem Anzeigegerät am Arm. Vorbild:
Leistungssportler. Ein Brustgurt mit Sender übermittelt die Herzfrequenz - ein wichtiger Anhaltspunkt für die körperliche Leistung. Die Geräte sollen vor Überlastung schützen und Unterforderung vermeiden. Einige Modelle messen allerdings ungenau. Im Test: 19 Pulsmessgeräte mit Brustgurt und drahtloser Übertragung, ein Gerät mit Fingersensor und ein Modell mit Ohrclip und Kabel. Preise: 24 bis 160 Euro.

Sportler werden angepiepst
Das Prinzip der Pulsmessgeräte ist einfach: Vor dem Training wird eine persönliche Obergrenze für die Herzfrequenz programmiert. Nun piepsen die Geräte, wenn sich der Sportler überfordert. Das funktioniert auch umgekehrt: Wer müßig geht, wird angemeckert. Schlägt das Herz zu langsam, schlagen die Geräte Alarm. Die persönliche Untergrenze für die Herzfrequenz sichert den Trainingserfolg. Der Pulsmesser hilft, die Balance zu finden: zwischen überhöhtem Tempo und ängstlicher Gangart. Einige Modelle ermitteln auch den Durchschnittspuls oder registrieren die Trainingszeit über dem Limit.

25 Euro für Einsteiger
Mehr als eine Million Pulsmessgeräte wurden im Jahr 2000 verkauft. Besonders beliebt sind preisgünstige Modelle für Einsteiger. Ihr Marktanteil liegt bei etwa 50 Prozent. Selbst Aldi und Lidl hatten kurzfristig Pulsmessgeräte im Programm. Mit Erfolg: Für rund 25 Euro gabs akzeptable Qualität. Das Aldi Medion MD 3680 funktionierte sogar gut. Leider riss die Armbandbefestigung. test-Urteil deshalb nur befriedigend. Aldi hat das Modell inzwischen durch einen Nachfolger ersetzt.

Zwei sind mangelhaft
Pulsmessgeräte müssen genau und zuverlässig messen. Unter Laborbedingungen gibt es hier keine Probleme. Doch beim Sport werden Unterschiede deutlich. Verschwitzte Körper, schnelle Bewegungen, unsanfte Stöße: Vier Geräte messen im Alltag nur ausreichend genau. Zwei sind mangelhaft: Huger PM 138 und MBO Merkura 1010. Hier weicht die Anzeige um bis zu 30 Prozent von der tatsächlichen Herzfrequenz ab. Die guten Geräte messen auf ein bis zwei Prozent genau. Dass die beiden mangelhaften Geräte nicht piepsen, sondern die Messwerte nur anzeigen, ist da fast schon egal. Die besseren Modelle erkennen dagegen sogar Messfehler und rechnen sie aus dem Ergebnis der Puls-Durchschnittswerte heraus.

Störfaktor Gruppe
Mit einem Problem haben viele Geräte zu kämpfen - selbst gute: Störungen durch elektromagnetische Felder. Die können von Mobiltelefonen stammen, von Hochspannungsmasten oder startenden Autos. Besonders kritisch wirds im Pulk, wenn mehrere Läufer einen Pulsmesser tragen. Die Geräte können sich gegenseitig stören. Empfindliche Modelle zeigen dann nicht mehr richtig an. Ganz ohne Tadel war der Ohrclip von Cateye. Kein Wunder: Das Gerät arbeitet ohne Funk - mit Kabel. Das Kabel stört allerdings beim Laufen oder Fahrrad fahren. Der Ohrclip eignet sich deshalb eher fürs Fitnessstudio oder fürs Training daheim. Ansonsten liegt die Zukunft wohl bei digitalen Pulsmessgeräten mit kodierten Signalen. Denen ist die Nähe zu anderen Pulsmessgeräten egal.

Von Sportmedizinern empfohlen
Sportmediziner sehen das elektronisch gestützte Training positiv. Die Messgeräte können helfen, Fehler zu vermeiden. Freizeitsportler beschäftigen sich nun intensiver mit Trainingsregeln. Außerdem erleichtern die Messgeräte ein zeitökonomisches Training. Die Grundregel aber bleibt: Folgen Sie Ihrem Körpergefühl. Wenn der Körper die Leistungsgrenze signalisiert, sollte das Training unterbrochen werden. Egal, was das Messgerät sagt.
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2/2002 Wintersport: Ohne Piercing auf die Piste
Wer Ski läuft, sollte vorher alle Piercings von unbedeckten Körperstellen entfernen. Sonst kann es zu schmerzhaften Erfrierungen kommen. Besonders gefährdet ist die Nase. Der metallene Körperschmuck kühlt das umliegende Gewebe oft unbemerkt aus, die Blutzirkulation wird gedrosselt. Kritisch wird es bei Temperaturen ab minus zehn Grad Celsius. Und die sind bei rasanter Abfahrt an unbedeckter Haut schnell erreicht.
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12/2001 Die Sonne machts: Wintersport
Sonnenlicht senkt hohen Blutdruck. Das haben kürzlich Wissenschaftler der Freien Universität Berlin festgestellt. Das Sonnenbad im Wintersport hat also auch seine positiven gesundheitlichen Aspekte für Hypertoniker. Die Lichttherapie senkte den systolischen und diastolischen Blutdruck, was noch bis zu neun Monate nach der Behandlung messbar war.
Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 12/2001der STIFTUNG WAREN





12/2001 Allgäu-Gletscher-Card: 30 Gebiete
Deutschlands umfassendster Skipass gilt für mehr als 30 Skigebiete im Allgäu, Kleinwalsertal sowie in Tirol und kostet 720 Mark. Dank der langen Gültigkeit von Oktober bis Mai ist der Pass auch ideal für Gäste, die im Herbst oder Frühling mit den Liften und Bahnen zum Sonnen und Wandern in die Berge fahren wollen.
Auskünfte über die kostenlose Hotline: 0 800/9 40 82 00
Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 12/2001 der STIFTUNG WAREN





11/2001 Test Carvingskier: Einschneidende Erlebnisse
Der Trend ist zum Standard geworden: Wer heute Skier kauft, kauft Carver. Lang und gerade ist endgültig out. Carving-Ski sind kürzer und tailliert geschnitten. Die geschwungenen Bretter lassen sich leichter drehen und besser steuern als die Skigeneration der neunziger Jahre. Selbst Anfänger kommen auf Carvern schnell in Fahrt.
Im Test: 15 Carver für Einsteiger und Könner.

    Auf der Kante kurven
    Ein tolles Ergebnis: Alle 15 geprüften Carver sind gut. Die Hersteller haben alles richtig macht. Mitte der neunziger Jahre entwickelten sie einen neuen Alpinski. Nicht mehr gerade, sondern tailliert geschnitten. Carver sind vorn und hinten deutlich breiter als in der Mitte. Vorteil: Die Skier lassen sich leichter drehen und präzise steuern. Der Kenner fährt den Carver auf der Kante.
    Kurven werden geschnitten, nicht mehr gerutscht. Auch Anfänger fahren auf Carver ab. Die so genannten Allrounder verzeihen Fehler. So macht das Ski fahren einfach mehr Spaß.

    Jeder Ski hat seine Seele
    Es gibt keine schlechten Carver im Test. Trotzdem gilt: Nicht jedes Modell ist für jeden Fahrer geeignet. Allrounder sind vor allem für Anfänger und durchschnittliche Fahrer gemacht. Ambitionierte Sportler bevorzugen Slalom-Carver. Die sind oft stärker tailliert und auf Tempo ausgelegt. Richtig gefahren laufen die Carver zu Hochform auf. Die Skier werden etwas offener geführt und gleichmäßig belastet. Ein Richtungswechsel wird durch Aufkanten erreicht. Es lohnt sich, ein paar Trainingsstunden zu nehmen. Die neue Fahrtechnik ist schnell erlernt. Das Ergebnis: Fahrspaß pur.

    Zu kurz ist ungesund
    Carver fahren sich entspannter als die langen, geraden Ski der alten Schule.
    Ein Grund: Carver sind kürzer und wendiger. Faustregel für die Skilänge:
    Körpergröße minus 10 Zentimeter. Zu kurz ist wieder ungesund: Sehr kurze Ski fordern viel Kraft und belasten den Kreislauf. Fun-Carver unter 1,40 Meter sind für trainierte Sportler und Skifreaks gemacht. Die kurzen Bretter ermöglichen extreme Schräglagen: Profis fahren sie mit einer Hand auf dem Schnee. Ein anderes Extrem sind Free-Ride-Carver mit besonders breiten Schaufeln. Die geben Auftrieb und sind für Abfahrten im Tiefschnee gemacht. Solche Extreme waren nicht im Test.

    Mit Bindung günstiger
    Ein Fehlgriff beim Skikauf ist fast ausgeschlossen: Alle getesteten Carver sind gut. Jetzt zählt der Preis. Wer Ski und Bindung im Set kauft, kann sparen. Viele Händler bieten die Carver mit einer vom Hersteller empfohlenen Bindung an. Diese Sets sind meist billiger als der getrennte Kauf von Ski und Bindung. Vorsicht bei alten Bindungen: Auf dem Carver stehen Sie höher. Wenn der Bügel der Skibremse nicht mehr in den Schnee reicht, werden Stürze gefährlich. Der lose Ski verwandelt sich dann in ein Geschoss.

    Tipps
    Klassenprimus. Atomic Beta Race 9.12. Dieser Slalom-Caver sticht aus der Masse der guten Caver hervor. Sehr gute Fahreigenschaften. Erste Wahl für sportliche Fahrer. Nachteil: Nur mit Bindung zu haben. Die kann nicht ausgetauscht werden. Außerdem ist der Beta Race sperrig beim Transport. Tempomacher. Fischer VC 300 Ice und Blizzard Sigma SC 18. Diese Allrounder gleiten sogar besser als die Slalom-Carver. Beste Wahl für Tempomacher. Preiswert. K2 escape 3500. Beste Fahreigenschaften bei den Allroundern. Besonders preiswert.

    Haltbar. Moderne Ski sind stabil gebaut. Sie biegen sich beim Aufprall, aber sie brechen nicht. Besonders hart im Nehmen: Völkl P 50 Slalom Carver energY und Blizzard Sigma SC 18 (Allrounder).

    Die richtige Wahl
    Vier Faktoren entscheiden über den richtigen Ski:
    Länge, Festigkeit und Form des Ski sowie das Können des Fahrers.Nicht flunkern. Schätzen Sie Ihr Fahrkönnen und Ihre Kondition realistisch ein. Wer flunkert, verdirbt sich am Ende selbst den Spaß.

    Der richtige Typ.
    Wählen Sie einen Ski der zu Ihnen passt. AuchKönner brauchen keinen Rennski, wenn sie immer friedlich mit der Familie unterwegs sind.

    Länge.
    Faustregel für Allround-Carver: Körpergröße minus 10 Zentimeter. Manche Modelle sind anders ausgelegt Beachten Sie die Empfehlungen der Hersteller. Leichtgewichte wählen einen etwas kürzeren Ski.

    Kurz braucht Kraft.
    Je kürzer der Ski, desto kraftraubender wird schnelles Fahren. Wer gerne Tempo macht, darf den Carver in Körperlänge wählen. Carver sind aber - anders als die geraden Ski der neunziger Jahre - auch in der kurzen Ausführung recht spurstabil.

    Höher stehen.
    Auf modernen Skiern stehen Sie höher. Bis zu 52 Millimeter über dem Schnee ist normal und gut zu fahren.Vorteil: Die Standhöhe erleichtert die geschnittenen Kurven. Nachteil: Die Hebelkräfte sind größer.

    Noch höher stehen.
    Eine so genannte Platte erhöht die Fahrposition noch weiter. Nur für trainierte Fahrer geeignet. Nichts für schwache Gelenke.

    Radius.
    Das Zauberwort der Skiverkäufer. Es beschreibt, wie eng ein Ski tailliert ist. Doch der Radius ist nicht alles. Das Können entscheidet.

    Auch das Gewicht des Fahrers und die Steifigkeit des Ski beeinflussen die Wendigkeit. Weite Schwünge und enge Kurven. Sind eine Frage des Kantens und der Geschwindigkeit. Könner fahren auch mit einem wenig taillierten Carver enge Kurven. Und stark taillierte Carver lassen - richtig gefahren - auch weite Schwünge zu.

    Haltbarkeit.
    Fast alle Modelle sind ohne Tadel. Ob "Carbon Power" oder "3D-Titanium": moderne Carverski sind haltbar gebaut.

    Schuhe und Helm.

    Ein Skihelm gibt Sicherheit. Ein normaler Skischuh reicht aus. Nur wer extrem carvt, braucht spezielle Carving-Skischuhe.Die sind besonders fest und an den Innenseiten abgeflacht.

    Transport.
    Carver mit Bindung brauchen viel Raum. Das gilt besonders für stark taillierte Slalom-Carver. Prüfen Sie den Dachgepäckträger Ihres Autos. Bietet er genügend Platz?
    Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 11/2001 der STIFTUNG WAREN





02/2001 Wintersport: Fett für die Haut
Gerade im verschneiten Hochgebirge muss die Haut vor den aggressiven Sonnenstrahlen geschützt werden. Das gilt auch bei bedecktem Himmel. Damit die Haut beim Wintersport keinen Schaden nimmt, sollten Sie folgende Tipps beherzigen:
Fettreiche Sonnencremes: Sie schützen die Haut bei Kälte und Wind besser als "leichte", stark wasserhaltige Emulsionen, die man im Sommer besonders gern benutzt.

Wasserfreie Kälteschutzmittel: Sie bestehen aus speziellen Fett-/Wachsgemischen und Pigmenten. Wenn es richtig kalt wird, schützen sie die Haut vor zu großem Wärmeverlust. Besonders beim Abfahrtslauf wirken schnell einmal extreme Minusgrade auf das Gesicht.
Lichtschutzfaktor: Er sollte mindestens 10 betragen.
Rechtzeitig einreiben: Die Filtersubstanzen brauchen etwa eine halbe Stunde,um zu wirken.
Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 02/2001 der STIFTUNG WAREN





02/2001 Sonnenbrillen Besser bräunliche Gläser
Nach wie vor gibt es keine sichere Kennzeichnung für wirksamen UV-Schutz von Sonnenbrillen. CE- und UV-400-Zeichen werden nicht von unabhängigen Prüfinstituten, sondern vom Hersteller selbst vergeben und sind so nur bedingt verlässlich. Brillen namhafter Hersteller halten mit größerer Wahrscheinlichkeit, was sie beim UV-Schutz versprechen als No-Name-Produkte.

Es gibt zwei verschiedene Verfahren, Gläser mit UV-Schutz auszustatten: Die Schutzschicht wird einfach aufgedampft, kann sich dann aber mit der Zeit abnutzen. Bei der zweiten, teureren Methode ist die Schutzschicht ins Glas integriert.

Eine Sonnenbrille sollte ausreichend groß sein: bis zu den Augenbrauen reichen und seitlich mindestens bis zum Gesichtsrand. Für Skifahrer empfiehlt sich auch ein Seitenschutz. Ultraviolettes Licht kann eine Reihe von Erkrankungen des Auges verursachen, beispielsweise schwarzen Hautkrebs, grauen Star oder Makuladegeneration (zerstört die Stelle schärfsten Sehens auf der Netzhaut). Gefährlich sind Sonnenbrillen ohne ausreichenden UV-Schutz: Durch die Tönung der Gläser weiten sich die Pupillen und es kann noch mehr schädliches UV-Licht auf die Netzhaut fallen. Besonders vorsichtig sollte man bei Kindern sein: Ihre Linse ist noch durchlässiger für UV-Strahlen als die von Erwachsenen. Am Meer, in den Bergen oder zum Skifahren ist ein UV-Schutz der Augen unerlässlich. Bei hellem Licht greifen die meisten Menschen automatisch zur Sonnenbrille, aber auch bei bewölktem Himmel können noch 50 Prozent der schädlichen Strahlung durchdringen.

Umstritten ist noch, ob auch der dem UV-Bereich benachbarte blaue Anteil des sichtbaren Lichtes auf Dauer Schäden an der Netzhaut verursachen kann. Professor Stefan Clemens von der Universitäts-Augenklinik in Greifswald hält Vorsicht für angebracht. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte bräunlich gefärbte Gläser nehmen. Die absorbieren das blaue Licht gut.
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01/2001 Wintersport: Mehr Lichtschutz für die Lippen
Auch im Winter brauchen Lippen Schutz. Zwar enthalten Lippenstifte Pigmente und schützen die zarte Lippenhaut so vor der Sonne. Sie erreichen im Allgemeinen aber nur einen Lichtschutzfaktor zwischen 4 und 6. Für den Wintersport im Hochgebirge ist das zu wenig. Deshalb sollten fetthaltige Schutzstifte mit einem Lichtschutzfaktor von 10 bis 20 benutzt werden. Die Lippenhaut kann keinen natürlichen Sonnenschutz durch Bräune oder Verdickung der Hornschicht aufbauen. Sie hat auch keine Schweiß- und kaum Talgdrüsen, sodass die Lippen an der Oberfläche fast fettfrei sind. Das macht sie sehr empfindlich, sie können leicht austrocknen und rissig werden.
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01/2001 Tarife
Skiurlaub mit Handy
Ein kurzes Hallo aus dem Skiurlaub nach Deutschland kann teuer werden. Pro Minute kostet ein Handytelefonat ins deutsche Festnetz je nach ausländischem Roamingpartner:

Frankreich: 1,03 Mark bis 2,50 Mark
Italien: 1,61 bis 2,73 für die erste Minute, Folgeminuten maximal 1,83 Mark
Österreich: 1,40 Mark bis 3,31 Mark, Folgeminuten maximal 2,49 Mark
Schweiz: 1,70 Mark bis 2,66 Mark

Tipp: Fragen Sie vor dem Urlaub bei Ihrer Mobilfunkgesellschaft nach, welcher ausländische Netzbetreiber vom Urlaubsort aus die günstigsten Gesprächstarife nach Deutschland anbietet. Den stellen Sie im Handy ein (wie, steht in der Bedienungsanleitung).

Deutlich günstiger als ein Telefonat ist das Verschicken einer Kurznach- richt (SMS). Eine SMS kostet bis zu 71 Pfennig, innerhalb Deutschlands sind es meist 39 Pfennig. Besonders gut haben es Italienurlauber: Die günstigste Mail wird für 29 Pfennig nach Hause verschickt.

Beachten Sie: Die Guthabenkarten von D1 (T-Mobil), D2 (Mannesmann) und E- Plus sind auslandstauglich. Bei E-Plus ist das neu und geht nur mit einer zweiten SIM-Karte.
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12/2000 Test Skiboards für Erwachsene: Kurz und gut
Kurz, breit und schwer im Kommen: Skiboards sind die Inlineskates der Wintersportler - zwei taillierte Bretter für flotte Kurven und waghalsige Sprünge. Auch für Anfänger sind die Skiboards top. Schon nach einem Tag auf der Piste bringen die Bretter mächtig Spaß. Das Verletzungsrisiko ist geringer als bei normalen Skiern. Nur für Kinder sind die breiten Bretter ohne Sicherheitsbindung nicht geeignet. Die STIFTUNG WAREN hat neun Skiboards getestet:

Gute Fahrt für 300 bis 400 Mark.
Voll im Trend
Skiboards schließen die Lücke zwischen Snowboard, Carving- und klassischem Ski. Die Bretter sind knapp einen Meter lang, an beiden Enden aufgebogen und in der Mitte tailliert. Snowblades oder Snowskates werden die Skiboards auch genannt. Rückwärtsfahren ist möglich und angesagt. Im Unterschied zum Snowboarder steht der Skiboarder auf zwei Brettern. Aber auch Skiboards werden ohne Stöcke gefahren.

Profis nutzen dabei vor allem die Kante. Gut für Anfänger
Skiboards sind einfach zu fahren und für Anfänger ideal. Schon nach einem Tag auf der Piste bringen die breiten Bretter mächtig Spaß. Die Verletzungsgefahr ist geringer als bei normalen Skiern. Stürze sind seltener und meist weniger hart, weil die Skiboards einen kürzeren Krafthebel haben. Allerdings fehlt den meisten Brettern die Sicherheitsbindung: Beim Sturz bleibt das Skiboard am Fuß. Für Erwachsene ist das kein Problem, für Kinder und zierliche Gestalten wirds aber gefährlich: Kleine Knöchel können durch die Hebelwirkung brechen.

Aprés-Ski mit Fragebogen
Sechs erfahrene Skiläufer jagten die Skiboards für die STIFTUNG WAREN über die Piste. Zum Aprés-Ski gabs Fragebögen statt Schnapserl: Vom Einsteigen in die Bindung bis zum Rückwärtsschwung wurde alles bewertet. Jedes Skiboard hat seinen Charakter. Ausgewogen und für verschiedene Fahrstile geeignet ist das Blizzard carvelino TT. Aggressiv und voll auf Freestyle getrimmt dagegen das Salomon SB Ten. Sehr gut für Anfänger sind die Skiboards Fischer Web und Dynastar Snapy. Sportliche Fahrer haben gleich fünf Testmodelle zur Wahl. Nur Tempofreaks fahren besser auf langen Alpin- oder Carvingski. Die Spezialität der Skiboards ist das Kurven und Springen.

    Tipps
    Los gehts. Stellen Sie die Füsse zwei handbreit auseinander. Belasten Sie die Skiboards gleichmäßig und zentral. Jetzt nehmen Sie eine leichte Schrittstellung ein und schieben einen Fuß nach vorn. Hände nach vorn - und los gehts.

    Kurven fahren.
    Die Knie nach innen, der Oberkörper geht mit.

    Anleitung hilft.
    Holen Sie sich Anleitung von einem Profi. Ein paar Hinweise steigern den Spaß und die Sicherheit.

    Gut für Anfänger.
    Skiboards sind auch für Anfänger geeignet. Schon nach einem Tag Übung können Sie vernünftig fahren. Die Zeit bringt dann denn letzten Schliff.

    Perfekt für Profis.
    Skiboards sind Spaßgeräte erster Güte: Profis können damit schwingen, springen und artistische Kunststücke vollführen. Nur für hohes Tempo und für weite Kurven sind Slalom- und Carvingski besser.

    Nichts für Kinder.
    Für Kinder sind Skiboards ungeeignet. Ohne Sicherheitsbindung ist die Verletzungsgefahr zu hoch. Das gilt auch für sehr zierliche und kleine Erwachsene. Eine Alternative sind Skiboards mit Sicherheitsbindung, ein Bigfoot oder - für geübte Fahrer - ein kurzer Carvingski.

    Richtig abgestimmt.
    Viele Skiboards sind auf einen Fahrstil abgestimmt: Es gibt Skiboards für Freestyler und Artisten (Kneissl 3 Go full, Salomon SB Ten), Skiboards für sportliche Fahrer (Blizzard carvelino TT, K2 fatty) und Skiboards für Anfänger (Fischer Web, Dynastar Snapy).

    Beachten Sie die Empfehlung im test-Kompass.
    Bester Allrounder. Blizzard carvelino TT für 400 Mark.
    Gut für Anfänger und Fortgeschrittene.

    Dachbox überflüssig. Die kurzen Skiboards passen problemlos in den Kofferraum. Dachboxen oder Skiträger fürs Auto sind überflüssig.
    Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 12/2000 der STIFTUNG WAREN





06/2000 Laufschuhe Nicht am Schuh sparen
Egal ob Gelegenheitsjogger oder Marathonfreak: Das wichtigste Ausrüstungsstück für Läufer ist der Schuh. Er soll Knie und Rücken vor Verschleiß schützen und verhindern, dass der Fuß umknickt. 30 Frauen und Männer liefen für test bergauf und bergab, auf Asphalt und Waldboden. Jedes der insgesamt 18 Paar Schuhe legte im Praxistest mindestens 150 Kilometer zurück. Dazu kamen umfangreiche Untersuchungen im Labor und die Beurteilung durch einen Orthopäden. Das Gesamtergebnis: 13 Schuhe sind "gut", fünf "befriedigend". "Gute" Schuhe gibt es ab 180 Mark.

Bemerkenswert: Nicht alle der sieben getesteten Damenmodelle sind auf speziellen Leisten gefertigt. So sind Fila Pantera (200 Mark) und Reebok Boston Road DMX Lady (180 Mark) einfach vom Herrenmodell herunterskaliert. Dadurch sind Passform und Führung des Fußes schlechter.

Beide Schuhe schneiden nur "befriedigend" ab - wie auch New Balance W 761 NS (180 Mark). Ganz vorne liegt das Damenmodell Nike Air Structure Triax (200 Mark), das vom Obermaterial bis zur Sohle völlig anders gearbeitet ist als das Herrenpendant.

Bei den Herren führt Asics Gel-Kayano (280 Mark) vor den Nike-Air-Schuhen Structure Triax (200 Mark) und Zoom Ultra (250 Mark). Nur "befriedigend" sind hingegen Puma Pryde (190 Mark) und Reebok Boston Road DMX (180 Mark).

Dämpfung und Halt
Ein Laufschuh muss gut dämpfen und den Fuß fest halten, ohne ihn einzuengen. Der einzige "sehr gute" Schuh in dieser Hinsicht ist der Nike Air für Damen. Die meisten anderen Modelle sind "gut", vier jedoch nur "befriedigend", schlechtere Bewertungen gab es hier nicht. Bei der orthopädischen Beurteilung kassierten zwei Damenschuhe allerdings ein "Ausreichend" (Fila und Reebok).

Umwelt
Organozinn-Verbindungen haben in diesem Jahr mehrfach für Aufregung gesorgt, erst tauchten sie in Fußballtrikots auf, dann in Babywindeln. test hat die Einlegesohlen untersucht - und ist fündig geworden: Der Aufdruck Protection support im Adidas Cairo (230 Mark) enthält Dibutylzinn (zehn Milligramm pro Kilo Material). Aufgrund des geringen Gewichts der Folie ist eine Gesundheitsschädigung allerdings nicht zu erwarten. Die anderen Testprodukte zeigen aber, dass es ohne geht. Deshalb sollte Adidas den Schuh verändern. Organozinn-Verbindungen belasten Umwelt und Gesund
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06/2000 Lichtschutzmittel Auf der sicheren Seite
Schon jetzt hat dieser Sommer etliche historische Rekorde gebrochen: Sonne pur ist angesagt. Da stören nur die Meldungen über die abnehmende Ozondichte. Umso wichtiger sind wirksame Lichtschutzmittel. test hat 15 Lotionen und Sprays geprüft, darunter Mittel extra für Sportler. Erfreuliches Ergebnis: Fast alle halten den vom Hersteller versprochenen Schutzfaktor ein und schützen "sehr gut" bis "gut". Nur ein Gel von Clarins hatte sich in dick und dünn getrennt - ein gleichmäßiger Lichtschutz ist damit ausgeschlossen. Überraschend zudem: Die preiswertesten Mittel sind fas immer die besten.
"Sehr gute" Sonnenmilch gibt es schon ab 2 Mark für 100 Milliliter.

Schutz vor UVA und UVB
Lichtschutzmittel schützen in erster Linie vor mittelwelligen
Ultraviolett-B-Strahlen, die Sonnenbrand und Hautkrebs fördern. Die
Schutzfaktoren beziehen sich allein auf den Schutz in diesem Strahlenbereich.
Dabei bringen auch Ultraviolett-A-Strahlen Risiken mit sich. Sie dringen tiefer
in die Haut ein, lassen sie vorzeitig altern und werden für etliche krankhafte
Hautreaktionen verantwortlich gemacht. Um so erfreulicher: Die Testprodukte
mit Schutzfaktoren zwischen 10 und 20 schützen auch vor diesen Strahlen.
Höhe und Dauer des UVA-Schutzfaktors lassen sich aber bisher nur ungenau
angeben, da allgemein anerkannte Messmethoden fehlen. Ein weiterer Grund
dafür, Sonnenbäder in Grenzen zu halten.

Testsieger
Sonnenhungrige treffen mit den preiswertesten Mitteln im Test eine "sehr gute" Wahl: Testsieger Schlecker/AS Sun Sonnenmilch kostet gerade mal 2,40 Mark pro 100 Milliliter (ml), dm/Sun Dance Sonnenmilch sogar nur 2 Mark. Auch bei den Sprays führen die "Schnäppchen" die Hitliste an: Schlecker/AS Sun Sonnenspray mit 6,65 Mark und Rossmann/Sun Ozon Sonnenspray mit 6 Mark/100 ml. Entgegen den Erwartungen lassen sich Sprays aber nicht einfacher anwenden als Lotionen. Sprühen allein genügt nicht - die Mittel müssen auch noch verrieben werden. Auch die Dosierung fällt oft schwer.
Produkte für Sportler sind eher ein Marketinggag. Besondere Vorteile gegenüber anderen Produkten konnte test nicht feststellen. Sie schnitten bestenfalls "gut" ab.

Feuchtigkeit
Sonnenbäder strapazieren die Haut und entziehen ihr Feuchtigkeit.
Lichtschutzmittel helfen hier fast immer: Die meisten reichern die Haut "sehr
gut" oder "gut" mit Feuchtigkeit an. Dagegen fallen die Sprays Ladival, Tiroler
Nussöl und Ambre Solaire mit "Befriedigend" ab. Schlusslicht in diesem
Prüfpunkt: Piz Buin Sport Sonnenfluid mit "Mangelhaft".
Lichtschutzmittel

Tipps
Einkauf.
Bevor Sie sich für ein Lichtschutzfaktor entscheiden, bedenken Sie Ihre Hautempfindlichkeit und die zu erwartende Strahlungsintensität. Je höher im Gebirge und je näher am Äquator, um so intensiver wirken die Strahlen. Schnee, Sand und Wasser verstärken die Wirkung zusätzlich. Auch bei bedecktem Himmel kann es zum Sonnenbrand kommen.
Start.
Geizen Sie zumindest zu Beginn des Urlaubs nicht mit hohem Schutz, damit die Haut Zeit bekommt, sich an die Strahlen zu gewöhnen.
Kinder.
Kinder unter drei Jahren gehören nicht in die pralle Sonne.Schützen Sie Kleinkinder zusätzlich zum Lichtschutzmittel mit Hut und Hemdchen.
Nässe.
Auch "wasserfeste" Mittel schützen nach dem Bad und dem Abtrocknen nur noch begrenzt. Reiben Sie sich deshalb erneut ein.
Mittags.
Verbringen Sie die Mittagszeit, wenn die Sonne am intensivsten scheint, im Schatten. Schirm und Hut. Verzichten Sie auch unterm Sonnenschirm nicht auf die Sonnenmilch. Schützen Sie beim Sonnenbad Ihre Augen und bedecken Sie Ihren Kopf.
Medikamente.
Bestimmte Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit erhöhen und unerwünschte Hautreaktionen auslösen. Fragen Sie vor dem Sonnenbad Ihren Arzt.
Kosmetika.
Verzichten Sie während des Sonnenbads möglichst auf Kosmetika, besonders auf Deos und Parfüms. Sonst kann es zu Hautverfärbungen kommen, die nur schwer wieder verschwinden.
Trennung.
Benutzen Sie keine Mittel, die sich in dicke und dünne Substanzen getrennt haben. Sonst riskieren Sie Hautschäden, da der Lichtschutz nicht mehr gewährleistet ist.
"Altlasten".
Sonnenschutzmittel vom letzten Jahr können Sie weiter benutzen. Voraussetzungen: einwandfreier Geruch, keine Trennung der Substanzen in dick und dünn.
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04/2000 Energie- und Sportlerriegel Eine Banane tuts auch
Schön wärs: ein Biss, ein Kick und weiter gehts -schneller, höher, weiter. Energie- und Fitnessriegel sollen nicht nur Leistungssportlern,sondern auch Freizeitsportlern auf die Sprünge helfen. Flotte Werbesprüche - etwa athleticenergy, high performance oder absolute power - verheißen Extrakräfte für Körper und Köpfchen.Doch der Biss in Powerbar und Co. macht den Freizeitsportler noch nicht zum Champion. Miteiner Banane, Trockenobst oder einer Scheibe Knäckebrot kommt er genauso weit. Im Test: 17 Energie- und Sportlerriegel.
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04/2000 Trekkingrucksäcke
Eine Frage der Einstellung
Schon längst ist Wandern nicht mehr nur des Müllers Lust: Trekking- und Wandertouren gehören inzwischen ins Programm jedes größeren Reiseveranstalters. Für die Teilnehmer wichtig: die richtige Ausrüstung. Die STIFTUNG WAREN hat zwölf Trekkingrucksäcke für 160 bis 300 Mark getestet. Erfreuliches Ergebnis: Echte Ausfälle gab es nicht. Allerdings muss der Träger die Rucksäcke erst auf seine Größe einstellen - und dafür bekommt der Kunde oft zu wenig Hilfe. Zudem lassen sich einige Rucksäcke vollgepackt nicht anpassen

Sechs erfahrene Wanderer waren für die STIFTUNG WAREN 14 Tage lang mit je 12 bis 14 Kilo Gepäck unterwegs. Ihr Auftrag: Trageeigenschaften und Handhabung von Trekkingrucksäcken zu testen. Ergänzt um Laborprüfungen standen am Ende sieben "gute" und fünf "befriedigende" Qualitätsurteile fest - echte Ausfälle gab es also nicht. Doch der Test offenbarte auch Schwächen:

Vorteil. Die getesteten Rucksäcke der gehobenen Preisklasse lassen sich recht gut an den Träger anpassen. Verdeckte Aluschienen im Rückenteil können entsprechend der Rückenform zurechtgebogen werden. Auch der Abstand zwischen Schulter- und Hüftgurt ist einstellbar.

    Nachteil. Das Einstellen ist erklärungsbedürftig, und hier - gerade für Neulinge wichtig - bieten die Anbieter kaum Hilfe. Bei drei Rucksäcken fehlte jede Gebrauchsanleitung, bei zweien war sie unzureichend und nur beim vauDe Asymmetric 50 "gut". Und: Wer erst unterwegs merkt, dass der Rucksack verstellt werden muss, bekommt mit den Modellen von Berghaus und vauDe Probleme: Das Anpassen des vollen Rucksacks ist schwierig bis unmöglich - Auspacken ist angesagt. Beim Berghaus findet danach schlimmstenfalls nicht mehr alles Platz - eine verkürzte Tragelänge verringert das Fassungsvermögen. Vollgepackt lassen sich Tatonka Kimberley und Jack Wolfskin am besten verstellen.

    Labortests. In der Regendichtheit erreichte kein Fabrikat ein "Gut", drei - Jack Wolfskin, Mammut und Salewa - bekamen gar ein "Mangelhaft". Die Böden sind dagegen recht wasserdicht. Das ist wichtig, steckt darüber doch meist der Schlafsack. Mit der Farbechtheit der synthetischen Materialien sind ebenfalls kaum Probleme zu erwarten, gleich ob der Wanderer in einen Regen kommt oder schwitzt. Apropos Schwitzen: Auch die hochgelobten "Lüftungssysteme" der Testmodelle verhindern es nicht.

    Tip:
    Vor dem Kauf.
    Passen Sie den Trekkingrucksack optimal an und probieren Sie ihn dann mindestens 15 Minuten lang mit etwa zehn Kilo Gewicht aus. Sonst sind Mängel in der Passform nicht zu spüren. Wenn Sie als Neuling einen Rucksack ohne Gebrauchsanleitung wählen, sollten Sie sich vom Verkäufer genau die Handhabung erklären und demonstrieren lassen. Am besten Sie notieren sich die wichtigsten Erläuterungen des Verkäufers und probieren alles gleich im Geschäft einmal aus.
    Die Packtechnik. Bringen Sie schwere Gegenstände wie Kocher, Wasserflasche und Proviant dicht am Rücken und hoch im Schulterbereich unter. Sperrige Gegenstände dürfen sich nicht verkanten. Verstauen Sie direkt am Rücken keine harten Teile. Bekleidung findet in der Mitte und weiter außen Platz. Das separate untere Fach ist für den Schlafsack, die Deckeltasche für Notausrüstung und Regenzeug gedacht. Zurren Sie den Inhalt mit den seitlichen Kompressionsriemen fest. So verrutscht nichts und der Rucksack hat möglichst wenig Tiefe. An Abstiegstagen bei Bergtouren packen Sie schwere Gegenstände besser weiter nach unten.
    Vor dem Aufbruch. Lockern Sie Verstellbänder und Gurte auf maximale Länge. Setzen Sie den gepackten Rucksack auf - am besten von einem Tisch oder einer Banklehne aus. Schließen Sie zuerst den Hüft-, dann Schulter- und Brustgurte. Ziehen Sie schließlich mit den schmalen Zugentlastungsgurten den oberen Teil des Rucksacks dichter an die Schultern heran. Im Idealfall - bei richtiger Einstellung - tragen Ihre Hüften etwa 70 Prozent, Ihre Schultern 30 Prozent der Last. Wenn es abwechselnd bergauf und bergab geht, können Sie mit etwas Erfahrung die Lastverteilung mit diesen Gurten auch regulieren, ohne gleich den ganzen Rucksack neu packen zu müssen.
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02/2000 Wintersport: Der richtige Schutz für die Haut
Glitzernde Schneefelder, eine strahlende Sonne am knallblauen Himmel - wunderschön, aber für die Haut gefährlich. Gerade im verschneiten Hochgebirge muss sie vor den aggressiven Strahlen geschützt werden, genauso übrigens wenn sich die Sonne hinter den Wolken versteckt. Um auf Nummer Sicher zu gehen, gehört das richtige Lichtschutzmittel ins Reisegepäck.

Dazu einige Tipps:
- Wählen Sie einen Lichtschutzfaktor von mindestens 10.
- Bei Kälte und Wind schützen fettreiche Cremes besonders gut.
- Zu empfehlen sind auch wasserfreie Kälteschutzmittel, die die Haut vor zu großem Wärmeverlust schützen sollen. Schließlich wirken in den Bergen schnell einmal extreme Minusgrade auf das Gesicht.
- Auch die empfindliche Lippenhaut muss geschützt werden. ÜblicheLippenstifte bieten zwar bereits einen Lichtschutzfaktor von 4 bis 6. Hautärzten genügt das fürs Hochgebirge nicht: Sie empfehlen Pflegestifte mit Lichtschutzfaktoren von 10 bis 20.
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02/2000 Lawinengefahr
Skiurlaub gekündigt
Wenn Skiurlauber wegen extremer Lawinengefahr um Leib und Leben fürchten müssen, dürfen sie ihre Ferienwohnung oder ihr Hotel ohne Stornokosten kündigen, urteilte jetzt das Amtsgericht Herne-Wanne. Denn grundsätzlich kann ein Reisevertrag gekündigt werden, wenn der vorgesehene Urlaub wegen höherer Gewalt erheblich beeinträchtigt wird. Es muss sich aber um wirklich extreme Bedingungen handeln. Im vorliegenden Fall war im Kleinwalsertal Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen worden (Az: 2 C 175/99).
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01/2000 Wintersport: Skipässe teurer
Skiläufer müssen in den Alpenländern in der kommenden Saison etwas tiefer in die Tasche greifen. Grund: Fast alle Bergbahnen haben ein wenig an der Preisschraube gedreht. Die STIFTUNG WAREN sagt Ihnen, was Skipässe in den wichtigsten Skigebieten Europas kosten.
Eine entsprechende Übersicht finden Sie im -Heft 01/2000.

Service
Gut geplant ist gut gespart: Der Reisecomputer der STIFTUNG WAREN sucht für Ihr Reiseziel aus Katalogen von mehr als 100 Veranstaltern bis zu 20 günstige Angebote heraus. Neben dem genauen Reisepreis erhalten Sie Informationen zur Größe, Lage und Ausstattung der Unterkunft, zum Transfer und zur Entfernung zum Meer. Sie können den Teilnahmekupon im Heft verweden.
Den ausfühlichen Test lesen Sie im -Heft 01/2000 der STIFTUNG WAREN





01/2000 Bewegung
Schützt Frauenherzen
Schon eine halbe Stunde zügiges Gehen oder flottes Wandern pro Tag oder eineinhalb Stunden anstrengendes Training in der Woche - wie Joggen, Radfahren, Schwimmen - senken die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 30 bis 40 Prozent. Das gilt auch für Frauen, wie die Auswertung der Nurses Health Study jetzt ergab. US-Forscher hatten mehr als 70.000 Studienteilnehmerinnen acht Jahre lang mehrfach zu ihren körperlichen Aktivitäten befragt. Auch Späteinsteiger senken das Risiko
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5/1999 Wanderstiefel Die Klassiker marschieren vorn
Trekking, Hiking, Outdoor: Mit diesen und ähnlichen Vokabeln muß sich herumschlagen, wer heute ein Paar Wanderschuhe kaufen möchte. Wandern liegt voll im Trend, und da folgen die Anglizismen auf dem Fuß. Mit den Namen haben sich zugleich die Anforderungen an Wanderschuhe geändert. Zeitgemäße "Trekking-Boots" sind nicht nur stabil, sondern auch komfortabel und nicht zu schwer. Kriterien, die alle 13 getesteten Stiefel zu Preisen zwischen 190 und 300 Mark erfüllen. Nur die sportlichen und besonders leichten Modelle hinken qualitativ ein wenig hinterher.
Der klassische Lederstiefel, im Test vertreten durch Hanwag Yukon, Raichle Trail Trekker und Lowa Trekker, ist für anspruchsvolle Bergtouren nach wie vor die beste Wahl. Beim Wandern über Geröll und Wurzelwerk bietet ein fester, steifer Stiefel dem Knöchel Schutz und verleiht dem Fuß den notwendigen Halt.Den ausgeglichensten Gesamteindruck in diesem Trio hinterließ der Hanwag-Stiefel. Der einzige Nachteil der Lederschuhe: Sie sind nicht ganz leicht und müssen erst eingelaufen werden.
Als Alternative für einfachere Wanderungen auf befestigten Wegen kommen Schuhe mit höherem Textilanteil in Frage. Sie sind leichter und flexibler als reine Lederschuhe und können deshalb bequemer sein.
Im Test blieben die sportlich orientierten, meist als Multifunktionsstiefel bezeichneten Modelle aber fast in jeder Hinsicht hinter den "Lauf-Veteranen" zurück. Selbst auf gut begehbaren Wegen und auf Asphalt waren die richtigen Wanderstiefel besser im Tritt. Nur Raichle Scout GTX ist die rühmliche Ausnahme: Trotz seiner Leichtbauweise lief er im Praxistest zu großer Form auf und gehörte sogar auf Geröll zu den besten. Der Raichle Scout war zudem mit einem Preis von rund 200 Mark der günstigste "gute" Wanderstiefel im Test.
Ein guter Wanderschuh sollte einerseits möglichst wasserdicht sein, andererseits den Fuß nicht im eigenen Schweiße schmoren lassen. Mit den meisten getesteten Stiefeln können Wanderer ohne weiteres einen Bach durchwaten, ohne Fußbad. Nicht zuletzt der Einsatz sogenannter Klimamembranen hält das Wasser fern. Das geht meist ein wenig zu Lasten des Fußklimas, denn ein nahezu abgedichteter Schuh läßt die Feuchtigkeit nun einmal nicht besonders gut entweichen. In der Regel haben die Schuhe aber saugfähiges Futter sowie aufnahmefähige Einlegesohlen, die den Fuß weitgehend trocken halten.
Auszug aus dem Testergebniss:
Meindl Zypern gut (1,8)
Raichle Scout GTX gut (1,8)
Sanmarco Swing GTX gut (1,8)
Hanwag Yukon gut (1,9)
Lowa Trekker 1) gut (2,1)
Raichle Trail Trekker 2) gut (2,1)
Lowa Renegade GTX 3) gut (2,2)
Mephisto Davos 290,- gut (2,2)
Meindl Trinidad 4) 230,- gut (2,5
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04/1999 Inline-Skates
Das Mittelfeld holt auf In vergangenen Tests bestimmten teure Inline-Skates das Tempo. Diesmal zog erfreulicherweise das Mittelfeld nach: Beim Test von 13 Inline-Skates der Standardklasse und 5 Sondermodellen fand die STIFTUNG WAREN schnelle
Schuhe auch für schmalere Geldbeutel.
"Sehr gute" Modelle gibt's ab 150 Euro.
Doch Vorsicht: Nicht alle Skates erreichten das Ziel. Immerhin fünfmal gab es Bruch.

Überzeugend in Preis und Leistung: der K2 Velocity für 150 Euro, mit der Gesamtnote "sehr gut". Beim letzten Test vor einem Jahr mußten Skater für die Spitzenmodelle noch mindestens 50 Euro mehr hinlegen. Auch mit dem UltraWheels Biofit, dem K2 Ascent, dem Tecnica Spitfire und dem Rollerblade Burner, alle für 125 bis 150 Euro zu haben, kommen Läufer richtig "gut" über die Runden. Den Gesamtsieg trug allerdings wiederum ein teurer Schuh davon: der Salomon FT 8 für 500 Mark. Er ist zwar nicht schneller als andere Modelle, schneidet insgesamt aber in puncto Tragekomfort und Handhabung etwas besser ab als die Konkurrenz.

Alle Inline-Skates durchliefen ein hartes Programm: Zwei Wochen prüfte ein Test-Team sie auf insgesamt mehr als 160 Kilometer Asphalt und Beton auf Laufeigenschaften und Haltbarkeit. Ergebnis: Kein Skate machte schlapp - alle Modelle bestanden den Praxistest.

Anders im Prüflabor: Fünf der getesteten achtzehn Skates blieben auf der Strecke - DIN-Norm nicht erfüllt.Damit stieg die Durchfallquote im Vergleich zum Vorjahr von rund zehn auf über fünfundzwanzig Prozent. Beispiel Marktführer K2: Dem K2 Power A flog beim Aufpralltest die Schiene weg. Auch zwei Modelle mit abnehmbarer Schiene erwiesen sich als zu schwach gebaut - Rossignol JCT Access und Hypno Rambler. Der Roces Edinburgh versagte bei Belastungen, die einem Aufprall auf eine Bordsteinkante gleichen.

Immer häufiger werden Sondermodelle angeboten, etwa Off-Road-Skates mit drei großen Profilrollen. Lohnt der Kauf? Eher nicht. Normale Skates mit vier Rollen und ohne Schnickschnack schnitten im Test am besten ab. Dagegen kam mit Off-Roadern auf der Piste schnell die Ernüchterung: Die Laufeigenschaften überzeugten nicht und der Spaß blieb auf der Strecke.

Skates mit abnehmbarer Schiene sind ebenfalls nur in der Theorie eine praktische Sache. Auch hier sind die Laufeigenschaften deutlich schlechter als bei normalen Skates




12/1997 Skiausrüstung:: Check vor dem Start
Wer noch in den Wintersport aufbrechen möchte und sich bislang noch nicht um seine Ausrüstung gekümmert hat, sollte spätestens jetzt damit beginnen. Die "Stiftung Sicherheit im Skisport" gibt Tips, damit die erste Abfahrt nicht im Krankenhaus endet. Sicherheitsbindung: Sie sollten sie durch einen kompetenten Spezialisten im Sportfachhandel überprüfen lassen. Nötig ist die individuelle maschinelle Einstellung auf den einzelnen Alpinskifahrer. Nur dann löst sich die Bindung beim Sturz im richtigen Moment, und Beinbrüche werden vermieden.

Skistiefel-Check:
Eine abgelaufene oder verschlissene Schuhsohle verändert die Auslösewerte der Bindung. Eventuell können Absatz, Spitze und Gleitbereich erneuert werden. In jedem Fall muß die Sohle der DIN ISO 5355 entsprechen. Bei Kinderstiefeln zusätzlich die Schuhgröße und die Befestigung der Schnallen kontrollieren.

Präparieren der Ski:
Sie lassen sich leichter steuern, drehen und bremsen, wenn die Kanten geschliffen und entgratet sind, der Belag ausgebessert, plan und gewachst ist.

Skistöcke:
Sind die Spitzen, Griffe und Schlaufen noch okay? Als Faustregel für Alpinstöcke gilt: Länge gleich Körpergröße mal 0,7. Langlaufstöcke sollten für Diagonalschritt etwa bis zur Schulter reichen, für Skatingtechnik bis zum Kinn.

Langlaufski:
Die Spannung sollte fachmännisch geprüft werden. Achten Sie darauf, daß Schuppen oder Fellstreifen noch in Ordnung sind. Regelmäßige Pflege mit entsprechenden Sprays sorgen für längere Haltbarkeit.
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    -Hefte sind beim Verlag erhältlich und können oft nachbestellt werden.
    Online können diese Berichte gegen eine geringe Gebühr auf der
    STIFTUNG WAREN Homepage
    heruntergeladen werden.
    -Hefte liegt auch in manchen Verbraucherberatungsstellen,
    sowie in der Stadtbücherei Uelzen aus.

     

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